8 Fotografen porträtieren 8 Kunsthandwerker – 1983

 

Konzept und Teilnahme, Ausstellung im Käfigturm / Kornhaus Bern 

 

 

 

 

 

Vom Baum zum spielfertigen Instrument – 1984/85

 

Fotoausstellung zusammen mit Heinz Studer im Freilichtmuseum Ballenberg

 

 

 

 

 

Bratsche von Hans Krauchtaler 1699, Historischen Museums Bern – Restaurierung 1986

 

Nach diversen früher erfolgten Eingriffen, verzichtete man auf den Ansatz der reinen Konservierung des Instruments. Die Restaurierung – Rückbau – erfolgte in Zusammenarbeit mit den Fachpersonen des Historischen Museums Bern und den Konservatoren der Instrumentensammlung preussischer Kulturbesitz in Berlin nach historisch orientierten Erkenntnissen. Jeder noch so plausibel scheinende Rückbau bleibt schliesslich aber eine Interpretation. Die Bratsche ist heute wieder spielbar. Farbfotos von Stefan Rebsamen.

 

 

 

 

 

Studienaufenthalt am Istituto Svizzero di Roma

 

1988 ermöglichte mir das Bundesamt für Kultur einen Studienaufenthalt in Rom. In der ewigen Stadt fand ich ideale Bedingungen für meine vergleichende Forschung 'Architektur und Geigenbau'.

 

Tagesabläufe: Cafe con Brioche in der Bar Ludovisi; Zeitungslesen in der Bibliothek des Instituts; Fussmärsche durch die Stadt – manchmal geplant, manchmal getrieben; Besuche von Kirchen, Palazzi, Museen; verweilen auf Plätzen; Lektüre in der vatikanischen Bibliothek; geführte Ausflüge mit dem Direttore ins Umland; Auswertung des Beobachteten, Gehörten, Gezeichneten und Gelesenen im eigenen Atelier im Institut; Stadtführer für Besucher aus der Schweiz; Apero auf der Turmterrasse des Instituts; ein Teller Spaghetti im Trastevere und ab und zu ein Grappa in der Veneto.

 

Die praktische Auswertung all dieser Erfahrungen beeinflussten meinen Geigenbau und die Lehrtätigkeit. 

 

 

 

 

 

Holz Form Ton / Freude am Handwerk / Geige Bratsche Cello – Geigenbau in Brienz – 1988

 

Schriftreihe 'Kultur im Berner Oberland', Kunsthandwerk 3 – Texte und Gestaltung Hans Rudolf Hösli, Umschlag mit 'Textbild' von Rudolf Mumprecht. 

 

 

 

 

 

Vier Geigenbauer, vier Quartette – 1991/1995

 

Anlässlich der Festivitäten des Eidgenössischen Orchesterverbands EOV im Jubeljahr 1991 – 700 Jahre Eidgenossenschaft – durfte ich im Palais Besenval in Solothurn einen persönlichen, kleinen Einblick in den zeitgenössischen Geigenbau organisieren. Mit von der Partie waren die Kollegen Lorenzo Marchi aus Cremona und Marc Soubeyran aus London; beide haben einen direkten Bezug zur Schweiz. Als Dank an unseren stillen Förderer, nahmen wir Hugo Auchli, ehemaliger und langjähriger Ausbildner an der Geigenbauschule Brienz, mit in unser Geigenbauer-Quartett auf.

1995 wurde die Schau mit begleitenden Konzerten am Istituto Svizzero di Roma und im Oratorio di Confalone in Rom wiederholt. S/w Fotos von Jakob Jenzer.

 

 

 

 

 

Der Goldene Bogen – ab 2000

 

Im Auftrag der Stiftung Geigenbauschule Brienz Entwicklung des Events 'Der Goldene Bogen' in Partnerschaft mit der Musikfestwoche Meiringen. Mit dem Preis ehrt die Stiftung Geigenbauschule Brienz Personen für ihre herausragenden Leistungen rund um die Streichinstrumente. Der Preis, ein Goldbogen der gehobenen Qualitätsklasse, wird seit 2000 von den Bogenmachern der Bogenwerkstätte Brienz AG gefertigt. 

 

> Der Goldene Bogen – geigenbauschule.ch / musikfestwoche-meiringen.ch / finkel-bows.ch

 

 

 

 

 

Die Geige – sichtbar hörbar 2008/2011

 

Fünf Meister – Susanne Gebhardt, Simon Glaus, Hans Rudolf Hösli, Lorenzo Marchi, Marc Soubeyran – bauen in sechs Tagen eine Geige, Konzertmitschnitt mit Alexandre Dubach während der Musikfestwoche Meiringen 2008. Idee, Drehbuch und Texte Hans Rudolf Hösli, Kamera und Schnitt Christoph Frutiger, Ton Gerald Hahnefeld.

 

 

 

 

Geigenbauschule Brienz – Barock 2013

 

Vielfalt in der Einheit – Einheit in der Vielfalt, 14 Instrumente in barocker Konzeption als Geschenk zum 50-jährigen Jubiläum für die CAMERATA BERN

 

Auf Anregung der Hans und Verena Krebs Stiftung entwickelte ich das Projekt 'Geigenbauschule Brienz – Barock', an dem neben den Meistern Simon Glaus und Marc Soubeyran die damaligen Lernenden Mihail Dron, Andreas Hochuli, Rahel Marti, Seraina Montigel, Linda Wangler, Matthias Wolff, Svea Nissen und Martin Opstrup beteiligt waren. Finanziert wurde der Bau der Instrumente von den Gesellschaften und Zünften der Burgergemeinde Bern, der Hans und Verena Krebs Stiftung und der Stiftung Geigenbauschule Brienz. 

> Broschüre 'Geigenbauschule Brienz – Barock' erhältlich bei der Schweizer Geigenbauschule Brienz.

 

 

 

 

 

Stainer-Projekt 2014-2019

 

Interdisziplinäres Forschungsprojekt in Zusammenarbeit von Dr. Rudolf Hopfner, Sammlung alte Musikinstrumente Kunsthistorisches Museum Wien, Prof. Dr. Gerhard Weber, Anthropologisches Institut Universität Wien und Hans Rudolf Hösli, Geigenbauschule Brienz. 

 

Die Beobachtungsmöglichkeiten mit Hilfe von Micro-CT Scans eröffnen auch für den Geigenbau neue Dimensionen.

Auf Anregung von Dr. Hopfner und Inputs von Prof. Weber entwickelte ich das Stainer-Projekt, an dem sich die Geigenbauschule Brienz als Partner massgeblich beteiligte. Zwei Lernende der Geigenbauschule Brienz, Rahel Widmer und Marie Rossier, fertigten einen Nachbau einer Geige von Jakob Stainer (1619-1683) nach barocker Konzeption und 'modernisierten' das Instrument anschliessend in der Manier des frühen 19. Jahrhunderts.

 

 

Die Geige wurde bis dato neunmal mit dem Micro-CT Scan vermessen. Die Auswertungen stehen noch an, in den kommenden Jahren sollen noch weitere Scans folgen. Scans, Micro-CT Lab Wien.

 

 

 

 

 

Um- und Erweiterungsbau der Geigenbauschule Brienz

 

Im Auftrag der Stiftung Geigenbauschule Brienz entwickelte ich zusammen mit den Fachlehrern der Geigenbauschule Brienz – Simon Glaus, Jean-Jacques Fasnacht, Erika Akane Schutter – und den Architekten der ARGE Geigenbauschule Brienz – Hanspeter Bysäth, Alois Linke, Stephan Glaus, Stephan Rutishauser  und Iris Kaufmann – den Um- und Erweiterungsbau der Geigenbauschule Brienz. Nachfolgende Fotos von James Robert Batten.